Steuerrecht
Königlicher Zehnt
Der königliche Zehnt ist die grundlegende Steuer für die Organisation des Königreiches Morkan. Es handelt sich um eine jährlich zu erbringende Abgabe in Höhe von 10% aller Einkünfte einschließlich aber nicht ausschließlich eines Lehens, eines Handwerksbetriebes, einer Gilde, einer Zunft, eines Handelskontors oder einer anderen wirtschaftlich orientierten Unternehmung. Der Zehnt dient zur Finanzierung des königlichen Landesheeres, der königlichen Marine und der Infrastruktur des Königreiches Morkan (z.B. Straßen, Brücken). Die königliche Kämmerei wacht über die Erhebung und Einziehung des königlichen Zehnten. Sie entsendet im Zweifel Steuerprüfer zur den jeweiligen Unternehmungen, um die Höhe des königlichen Zehnten einzuschätzen und Änderungen zu kontrollieren. Es kann auch sein, dass jemand, welcher der Steuerhinterziehung verdächtig ist, direkt nach Fuxburg vorgeladen wird. Ein Nicht-Erscheinen gilt in diesem Fall als Eingeständnis der Schuld.
Besteuerung des Bergbaus
Der Bergbau gilt in Morkan als wichtigste Landesgemeinsame Einkommensquelle. Die Kontrolle über Bergbauunternehmen obliegt nicht den Lehensherren, sondern ausschließlich dem jeweiligen König von Morkan selbst. Dies hängt mit der hohen Bedeutung vieler Abbauunternehmungen für das Militär und für die Herstellung der Landeswährung zusammen (Münzprägung). Auch Lehensherren dürfen nicht ohne Genehmigung des Königs auf ihren Ländereien nach Bergbaugütern schürfen (Siehe auch Edikt 37: Lehensrecht).
Maut und Zoll
Die Finanzierung und Instandhaltung von Großbauprojekten wie Straßen, Brücken und Häfen kann nicht durch den königlichen Zehnt allein gedeckt werden. Daher unterliegt die Nutzung der königlichen Reichsstraßen und Häfen zu wirtschaftlichen Zwecken einer Maut bzw. einem Zoll für die Nutzung. Jedoch sind einfache Reisende z.B. bei Familienbesuchen nicht zwangsläufig Maut oder Zollpflichtig. Die Maut oder der Zoll wird in der Regel an Knotenpunkten und Engpässen wie Kreuzungen und Brücken erhoben.