Baronie Dasburg

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Wappen der Familie von Dasburg

Die Baronie Dasburg liegt im Fürstentum Cönigsberg etwa 30 Meilen nordöstlich von Fuxburg am Farottimoor, welches zur Hälfte zu Dasburg gehört. In der Baronie existieren drei Siedlungsgebiete. Das Gut Dasburg, sowie das Dorf Amsack und der Weiler Amarsch. Stand 1226 leben in der gesamten Baronie 49 Familien, davon 26 in Amsack, 6 bei Gut Dasburg und 13 in Amarsch. Die letzten 2 Familien leben auf Waldbauernhöfen.

Familie von Dasburg

Dasburg wird von der Familie des selben Namens regiert, das momentane Familienoberhaupt ist Baron Adalbert von Dasburg. Er ist verheiratet mit Marie von Dasburg und gemeinsam haben sie zwei Kinder: Junker Conrad von Dasburg und sein jüngerer Bruder Oliver von Dasburg.

Die Baronie ist einerseits geprägt von der Moorlandschaft im Süden mit lichten Birkenwäldern während im Norden sanfte Hügel mit jungen Laubwäldern dominieren. Große Farne sind überall in Dasburg zu finden, ebenso Niederwild und Moorhühner.

Geschichte

Dasburg wurde als Bergbausiedlung gegründet. Nachdem Prospektoren dort eine größere Ansammlung von Erzen vermuteten, erwarb Baron Adalbert von Dasburg das Recht auch unter Tage bergmännisch tätig zu werden. Dazu machte er sich zunutze, dass ein morkanisches Bergregal noch nicht existierte und König Richard I. an einer schnellen Erschließung von Rohstoffen gelegen war. Leider bewahrheitete sich die Vorhersage der Prospektoren nicht und statt Eisen schürften die Bergleute nur Kohle aus den Minen an denen das Dorf Amsack entstand. Das lag daran, dass die Prospektoren kleinere Funde von sogenanntem Rasenerz aus den Abflüssen des Farottimoores unsauber dokumentierten, weshalb die Fundorte zu weit nördlich eingeordnet wurden und daraus falsche Schlüsse gezogen wurden. Später wurde auch das Gut Dasburg errichtet, nachdem die Familie den ersten Winter in Eichengrund verbracht hatte. Die neueste Ansiedlung ist der Weiler Amarsch im Farottimoor.

Während des Bürgerkrieges in Morkan riegelte die Baronie sich vollständig ab und nahm nicht aktiv an den Kampfhandlungen teil. Sie wird dennoch in den Chroniken als königstreu bezeichnet, da regelmäßig hochrangige Mitglieder des Königshofes in die Baronie reisten.

Bevölkerung

In der Baronie Dasburg leben hauptsächlich Bauern und Bergleute. Allerdings sorgt die relative Nähe zur Front (Stand 1226) auch dafür, dass viele Soldaten auf den Straßen zu sehen sind. Außerdem lassen sich immer mehr Alchemisten in Amarsch nieder, um von den Pflanzen im Farottimoor zu profitieren. Die meisten Familien haben eigene kleine Höfe in denen sie Gemüsegärten unterhalten um weniger Abhängig von importieren Nahrungsmitteln zu sein.

Wirtschaft

Da in Dasburg Kohle anstelle des erwarteten Eisenerzes gefunden wurde und das teuer erkaufte Bergbaurecht nicht in den Wind geschlagen werden sollte, entwickelte sich die Baronie zu einem Knotenpunkt für Brennstoffe. Steinkohle aus Amsack und Torf aus Amarsch ist qualitativ so hochwertig, dass es in ganz Morkan gehandelt wird. Die für Alchemisten interessante Flora der Moorlandschaft ist eine weitere entscheidende Stütze für den bescheidenen Wohlstand der Baronie die darauf angewiesen ist, Nahrungsmittel zu importieren. Anders als in anderen Lehen kann man in Dasburg begangene Verbrechen in den Kohleminen abarbeiten. Sogar schwere Verbrechen werden oft durch entsprechend lange Arbeitseinsätze gesühnt. Dazu werden in eigenen Sträflingsstollen Arbeiterkolonnen gebildet, die unter Aufsicht von Wärtern arbeiten, dabei aber pro Tag nicht härter oder länger belastet werden dürfen als freie Bergleute. Dafür verdienen sie weit weniger Geld, werden aber gemeinschaftlich Untergebracht und versorgt.

Trivia

  • Die Dasburger Moorhühner dürfen das ganze Jahr über von Wildhütern bejagt werden und werden außerdem oft zur Übung von der lokalen Miliz geschossen. Diese Tradition hat dazu geführt, dass Grenzer aus Dasburg als sehr gute Bogenschützen gelten.
  • Krieger aus Dasburg kämpfen oft mit einem Bogen und einem Speer als Zweitwaffe, da diese Waffen sich in der sumpfigen Landschaft als besonders nützlich erwiesen haben. Während Bögen das langsame herankommen des Gegners ausnutzen, sind Speere nützliche Werkzeuge um im Moor nach gangbaren Pfaden zu suchen und nicht plötzlich in ein Wasserloch zu fallen.
  • Irrlichter aus Amarsch: Leuchtende Insekten, welche die Amsacker Bergleute als Licht und Warnung benutzen. Wenn die Irrlichter flackern und intensiver grün leuchten, ist das ein Zeichen für Grubengase.
  • Es ist verboten, sich ohne offiziellen Führer, tiefer in das Farottimoor zu begeben. Man darf maximal bis zu den regelmäßig eingeschlagenen Markierungspfosten vordringen. Diese sind leuchtend blau angemalt und werden zudem Nachts von Irrlichtlaternen mit leicht blauen Gläsern beleuchtet. Ein tieferes Eindringen gilt als eines der schwersten Verbrechen und wird bei Wiederholung auf königlichen Befehl mit dem Tode bestraft.