Conrad von Dasburg

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Conrad von Dasburg wurde 1196 in den Mittellanden geboren. Seine Eltern sind Baron Adalbert von Dasburg und Baronesse Marie von Dasburg (geb. von Dückern). Er hat einen jüngeren Bruder, Oliver von Dasburg.

Leben vor Morkan

Mit 6 Jahren, aus ungeklärten Gründen ein Jahr früher als normal, wurde Conrad von Dasburg als Knappe an den Hof des Ritters Tobias von Schlehenbaum geschickt, um dort das Ritterhandwerk zu erlernen.

Leben auf Morkan

Als 1208 das Königreich Morkan ausgerufen wurde, musste Conrad, zu diesem Zeitpunkt 12 Jahre alt, auf Geheiß seines Vaters seine Ausbildung abbrechen, um zusammen mit seiner Familie nach Morkan umzusiedeln. Zwei Jahre später ging Conrad in die Baronie Blutfelden um bei Egbert von Blutfelden seine Ritterausbildung fortzusetzen. Seit 1217 ist Conrad von Dasburg bereit den Ritterschlag zu erhalten, aus wirtschaftlichen Gründen, hat seine Familie jedoch bisher darauf verzichtet.

Als 1219 der Missionarsaufstand auf Morkan ausbrach, schlug sich Egbert von Blutfelden auf die Seite der Aufständischen und zog Conrad mit, der um seinen Titel fürchtete, sollte er seinen Herren verlassen. Jedoch wuchs sein Frust darüber im Verlauf der Kriegsmonate an. Im Winter 1219 wurde Egbert von Blutfelden mit eingeschlagenem Schädel und Branosblut auf seinen Lippen in einem Straßengraben gefunden. Ein Täter wurde nie gefunden, da es keine Zeugen gab. Conrad war zu diesem Zeitpunkt, ebenfalls alleine, angeln.

Als Reaktion auf den Tod seines Herren, führte Conrad von Dasburg Egberts Truppen nach Fuxburg, wo sie am 9.11.1219 das belagernde Heer der königlichen Armee antreffen und sich ihnen anschließen. In den folgenden Tagen machte nunmehr Conrads Trupp Jagd auf Aufständische, welche im Rücken der Belagerer vagabundierten und drohten die Versorgungslinien empfindlich zu stören, weshalb Conrad von Dasburg nicht direkt an der Schlacht um Fuxburg teilnahm. Nach der erfolgreichen Eroberung übergab Conrad seine Soldaten vollständig an das königliche Heer und ging selbst zurück in die Baronie Dasburg, welche sich vor sämtlichen Kampfhandlungen vollständig abschottete.

Seit dem Ende des Bürgerkrieges unterstützt er seinen erkrankten und reiseunfähigen Vater Adalbert von Dasburg bei der Verwaltung und vor allem Entwicklung des Familienbesitzes und führt den Titel Junker.

Persönlichkeit

Conrad von Dasburg gilt als unkomplizierter Adliger, der sich nicht besonders herablassend gegenüber nicht-adligen verhält (zumindest für einen Adligen) und dessen romantische Vorstellungen des Rittertums spätestens seit dem Bürgerkrieg einem nüchternen Pragmatismus gewichen sind. Dennoch versteht er sich in höfischer Gesellschaft zu benehmen und geschickt auszudrücken. Um seine Verfehlung im Bürgerkrieg wiedergutzumachen, nicht von vorneherein loyal zum König gestanden zu haben, schließt er sich oft Aufträgen der königlichen Armee an und kämpft dabei an vorderster Front mit manchmal überbordendem Zorn gegen die Feinde Morkans.

Gerüchte

- Conrad war 1219 mit einem Knüppel angeln. - Die Familie von Dasburg war in den Mittellanden beinahe mittellos.