OT-Informationen:Lehensrecht

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Hintergrund des Adelsspiels

Der morkanische Landeshintergrund soll Spielangebote für alle möglichen Charaktere bieten. Hierzu gehört auch die Darstellung von Adelscharakteren. Gleichzeitig soll aber vermieden werden, dass bestimmte Charaktere auf Kosten anderer Charaktere ihr Spiel bereichern und somit Barrieren errichten. Die Idee ist, dass alle gleichermaßen Spaß am Spiel zwischen ihren Charakteren haben.

Adelscharaktere

Charaktere mit einem adligen Hintergrund haben eine besondere Verantwortung im Spiel mit anderen Charakteren. Der Adel gilt im Mittelalter als oberste Gesellschaftsschicht und in vielen Situationen als Entscheidungsträger, oftmals sogar als Richter über Leben und Tod von Nicht-Adeligen. Darum ist das Lehensrecht in Morkan entsprechend der Prämisse des Hintergrundes (siehe oben) an den konstitutionellen Charakter des Königreiches Morkan angelehnt.

Das bedeutet, dass der Adel zwar über weitgehende Rechte und Befugnisse verfügt, dies jedoch ausschließlich in dem Rahmen, den das Gesetz ihm bietet. Über allem Adelsspiel steht in Morkan stehts die Auffassung, dass ein Adeliger in erster Linie ein Diener des Volkes zu sein hat. Erfüllt er diese Auffassung nicht, so kann das regierte Volk im Rahmen der Rechte, die ihm das Gesetz einräumt, gegen den betreffenden Adligen vorgehen, sogar den Entzug seiner wirtschaftlichen Grundlage, des Lehens, erwirken. Diese Regelung soll OT-Verstimmungen durch aufgesetztes und arrogantes Spiel, sowie übermäßiger Selbstdarstellung eines Adelscharakters vorbeugen.

Die Verantwortung des Adelscharakters kann entsprechend den Formulierungen im Lehensrecht jedoch auch positiv ausgelegt und ausgespielt werden. So ist ein Adliger zum Beispiel verpflichtet sich sowohl innerhalb als auch außerhalb Morkans für die Rechte seiner morkanischen Mitbürger einzusetzen. Auch ist er angehalten allgemein auf die Standards des morkanischen Rechtes zu achten. Er darf zum Beispiel nicht einfach wegsehen oder sich herausreden, wenn ihm ein Verbrechen offenbart wird. Dann muss er entsprechend dem Lehensrecht durch sein Justizrecht ein Urteil fällen (siehe §3 Justizrecht).

Die Regelungen des Lehensrechtes sollen ihm dabei helfen einen würdigen Rahmen für sein Charakterspiel zu finden. Die zentrale Richtschnur ist dabei stets am gemeinsamen Spaß am ausspielen der Situation zu suchen.

Verhalten im Umgang mit Adelscharakteren

Entsprechend den oben angesprochenen Regelungen ist es nicht zwangsläufig erforderlich stets respektvoll und zuvorkommend mit adligen Charakteren umzugehen. Allerdings steht es natürlich auch dem adligen Charakter frei, dann auf seiner Ansicht nach respektlose Äußerungen entsprechend zu reagieren. Sofern kein rechtswidriges Verhalten des Gegenübers vorliegt, kann er zum Beispiel auf genau so eine Verfehlung warten und dann entsprechend hart reagieren. Eine andere Möglichkeit besteht darin einen "respektlosen Wicht" künftig völlig zu ignorieren. Zum Beispiel indem man nur noch einen unbeteiligten Dritten nutzt, um Kommunikation weiterzugeben. Will der Gegenüber dann das Spiel fortsetzen muss er sich womöglich eine angemessene Entschuldigung einfallen lassen. Wichtig ist, die eigene IT-Verstimmung über respektloses Verhalten richtig zu kommunizieren. Das gilt für beide Seiten.

Eine allgemeine Richtschnur für den Umgang mit Adelscharakteren liegt in den zahlreichen Rechten des Amtes begründet. Man sollte sich schon überlegen, ob man wissentlich im OT-Leben einen Träger der Richterwürde oder einen Polizisten beleidigt oder ihm ohne jede Grundlage schlechte Amtsführung unterstellt hätte. Das soll nicht heißen, dass man dies nicht dennoch tun sollte, sofern tatsächlich eine Grundlage für den Vorwurf vorliegt. Gerade dafür gibt es ja die Bestimmungen gegen Unrechtmäßiges Verhalten in diesem Lehensrecht (Siehe §6). Es ist ein stetes Abwägen zwischen dem IT-Untergraben der Adelswürde und dem IT-Wunsch nach rechtmäßigem Adelsverhalten zu treffen.

Letzten Endes sind viele Träger eines Adelstitels auf Morkan nicht in diesen Stand geboren, sondern vom König erhoben worden. Meist Aufgrund langjähriger treuer Dienste für das Königreich und mit der erklärten Absicht ihnen weitere Aufgaben bei der Führung und Organisation des Königreiches anzuvertrauen. Die Bürger sind durchaus angehalten das Verhalten solcher Amtsträger kritisch zu hinterfragen, aber auch sie bei ihren Aufgaben zu unterstüzten.

Quintessenz: Immer die Angemessenheit abwägen!