Bekannte Geschichte der Branos

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Die Anfänge

Wenig ist über die Anfänge der Branos auf der Insel Morkan bekannt. Die Forschungsreisen und gesammelten Berichte verschiedener Siedler, die sich näher mit dem Volk der Eredhen befasst haben, lassen darauf schließen, dass die Eredhen einst das einzige Volk auf der Insel Morkan waren. Sie verfügten über eine Hochkultur, die alles was die naturliebenden Eredhen heute besitzen, erbauen oder erschaffen können, weit in den Schatten stellt. Als diese Kultur ihren Höhepunkt erreichte, tauchten eines Tages die Branos auf und alles änderte sich binnen weniger Jahre. Es ist nicht bekannt wie die Branos dies anstellten, aber sie zerschlugen die Kultur und die gesamte Vorgeschichte der Eredhen und halten diese seither in einem sklavenartigen Abhängigkeitsverhältnis zu ihrer eigenen Kultur. Eredhen dienen ihnen seit damals nur als Wirte für die Schädlinge, die sie ihnen einsetzen, um sie ebenfalls zu Branos zu machen. Mittlerweile ist die eredhische Kultur soweit verschwunden, dass die Branos sie sich meist selbst überlassen, da keine Gefahr von ihnen für die Branos ausgeht. Von Zeit zu Zeit kommen sie dann in die eredhischen Ansiedlungen um Wirtskörper für ihr Volk abzuholen. Diese Eredhen sieht man dann allenfalls noch als blaulippige Branos zurückkehren. Da von den Errungenschaften der Eredhen mittlerweile nur noch so wenig auf Morkan zu finden ist, gehen die Forscher davon aus, dass diese Ereignisse schon Jahrhunderte zurück liegen. Seit damals haben die Branos die ganze Insel Morkan mit den schwarzen Obelisken bedeckt, die sie benötigen, um die einfachen Krieger ihres Volkes zu steuern.

Erste Kontakte zu den Siedlern

Im Jahre 1205 hatten die Siedler zunächst nur Kontakte zu den friedliebenden Eredhen geknüpft und bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr mit allzu großem Widerstand gerechnet. Es gab ein böses Erwachen, als die Branos im elften Monat die Siedlung "Arthurs Hütte" überfielen und die dort ansässigen Siedler fast alle umbrachten. Aus heutiger Sicht haben die Branos die Siedler wohl für Eredhen gehalten, die über wesentlich weiter entwickelte Waffen und Werkzeuge verfügten. Für die eher kurzsichtigen Branos muss dies als Gefahr für ihre Herrschaft über die Insel interpretierbar gewesen sein. In der Zeit danach brach der Krieg zwischen den Siedlern und den Branos aus, welcher bis zum Friedensschluss im Jahr 1215 andauern sollte.

Der lange Konflikt

Der Krieg mit den Siedlern stellt für die Geschichte der Branos einen Wendepunkt dar. Nicht nur gelang es den Siedlern ihnen weite Landstriche auf der Westseite der Insel abzunehmen und ihren einfachen Kriegern durch Umpolung der Obelisken den Zugang zu verwehren, der Konflikt mit den Siedlern führte auch dazu, dass eine junge Eredhin unbemerkt von den Branos auf alte Artefakte der Eredhen stieß, die in einer Höhle nahe des Vulkans vor den Branos versteckt worden waren. Sie war offenbar klug genug die alten Rituale ihres Volkes so weit zu verstehen, dass sie sich zur neuen Hoheschamanin der Eredhen ausrufen konnte. Somit hat die Lebensgrundlage der Branos auf Morkan, nämlich die Eredhen einen neuen Zugang zu ihrer alten Kultur und Stärke gefunden. Mittlerweile scheint es Anzeichen dafür zu geben, dass die Branos gegen Eredhen und Siedler gleichermaßen kämpfen müssen. Es gibt die Theorie, dass der Versuch des Friedensschlusses im Jahr 1215 auf diese Doppelbelastung der branosischen Streitkräfte zurückzuführen ist.

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