Flunschen: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 09:42, 7. Aug 2026
Flunschen ist eine Mannschaftssportart, bei der zwei Mannschaften gegeneinander antreten. Ziel des Spiels ist es, mehr Punkte als die gegnerische Mannschaft zu erzielen und dadurch die Begegnung zu gewinnen. Die Spieldauer variiert und kann bis zu einer Stunde betragen.
Das Spiel beginnt mit dem Wurf eines genässten Flunschs durch den Werfer auf den Schläger. Dieser versucht, den Flunsch mit einem haushaltsähnlichen Gegenstand oder mit der nackten Hand, eine Spielweise, die als Nacktflunschen bezeichnet wird, möglichst weit zu schlagen.
Geschichte
Die frühesten Überlieferungen des Flunschens stammen aus den ersten Jahren der Kolonisierung. Fischer an der Droba beobachteten ein ungewöhnliches Verhalten bestimmter Fische, die ihnen entgegensprangen und nach einem kräftigen Schlag wieder ins Wasser zurückkehrten. Aus dieser Beobachtung entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit ein Spiel, bei dem die Fischer versuchten, die Fische mit der nackten Hand zurück ins Wasser zu schlagen. Im weiteren Verlauf kamen zunehmend verschiedene Alltagsgegenstände als Schlagwerkzeuge zum Einsatz.
Um das Jahr 1220 verbreitete sich das Spiel in die Städte fernab der Flüsse Morkans. Aufgrund einer steigenden Zahl von Unfällen wurden dort erstmals verbindliche Spielregeln festgelegt, die fortan Gültigkeit besitzen sollten.
Regelwerk
Zu den im Jahr 1220 beschlossenen Regeln zählen unter anderem:
- Der Schiedsrichter besitzt in Regelfragen die letztgültige Entscheidungsgewalt, auch wenn seine Entscheidung den geltenden Regeln geringfügig widerspricht.
- Die verwendeten Flunsche werden vor Spielbeginn durch den Schiedsrichter auf ihre Tauglichkeit überprüft.
- Für jeden Flunschversuch benennt eine Mannschaft einen beliebigen Werfer sowie einen jeweils wechselnden Schläger. Der Werfer positioniert sich hinter dem Flunschnässebecken. Der Schlagpunkt wird in einer Entfernung von 23 bis 33 Schritten des Schiedsrichters festgelegt.
- Der Flunsch muss vor dem Wurf tiergerecht genässt werden.
- Das Wasser des Flunschnässebeckens muss sich in einem annehmbaren Sauberkeitszustand befinden. Wird dieser nicht mehr erfüllt, haben die Spieler beider Mannschaften neues Wasser an einer geeigneten Quelle zu beschaffen.
- Der Schläger darf während seines Versuchs das Schlagmal nicht verlassen. Als Schlagwerkzeuge sind ein Ruder, ein Backschieber, eine Pfanne oder die nackte Hand zugelassen. Ebenso dürfen andere Haushaltswerkzeuge verwendet werden. Waffen, Möbelstücke, Türen sowie Lebewesen sind ausdrücklich ausgeschlossen.
- Jeder Flunschversuch, bei dem der Flunsch weiter als das Flunschnässebecken geschlagen wird, ist unmittelbar mit einem zünftigen Flunschschluck durch den Schläger zu feiern. Verweigert dieser den Flunschschluck, gilt der Versuch als ungültig. Nachdem alle Mannschaftsmitglieder ihr Flunschduell absolviert haben, wird die Mannschaft mit der höheren Punktzahl zum Sieger der Begegnung erklärt.
Die Einführung dieser Regularien führte zu einer deutlichen Verringerung des Unfallrisikos.
Organisation
Während des Festes der Drachen im Jahr 1222 wurden mit den Weißen Möwen und den Blauen Seehunden die ersten beiden organisierten Mannschaften gegründet. Das Turnier wurde von der Gesellschaft zum fliegenden Fuchs und der HumpyLump Stiftung für Waisenkinder durchgeführt.
Der zu diesem Zeitpunkt noch junge Ludger Frischfisch griff diese Entwicklung auf und gründete im Jahr 1226 den Morkanischen Flunsch-Bund (MFB).
Noch im selben Jahr schlossen sich neben den beiden bestehenden Mannschaften sechs weitere Vereine dem MFB an. Gemeinsam richteten sie die erste Große Morkanische Flunschmeisterschaft aus. Das Turnier wurde in allen acht den teilnehmenden Mannschaften zugehörigen Städten ausgetragen. Erster Gewinner des Emara-Pokals und zugleich Überraschungssieger der Meisterschaft war der Kupfersteger Flunsch Club.
Mitgliedsvereine des MFB
Dem Morkanischen Flunsch Bund gehören stand 1226 folgende Vereine an:
